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Enges Rennen um Platz sechs: Dirk Nowitzki (l.) und David West © getty

Am letzten Tag der Saison wollen Nowitzki Co. noch klettern und hoffen auf einen Ausrutscher der New Orleans Hornets.

Von Tobias Schröter

München - Vierzehn Spiele stehen in der NBA am Schlusstag der Regular Season an.

Während in der Eastern Conference kaum noch an der Playoff-Verteilung zu rütteln ist, können die West-Teams auf den Plätzen zwei bis sieben noch munter die Plätze tauschen.

Mittendrin: Dirk Nowitzki und seine Dallas Mavericks, die nach der Niederlage der Utah Jazz bei den Los Angeles Lakers (zum Artikel: Lakes nehmen Mavericks die Angst) Rang sieben sicher haben, durch entsprechende Ergebnisse aber noch einen Platz nach oben klettern können.

Heute Nacht (ab 2 Uhr LIVESCORES) kommt es somit zum Fernduell zwischen den Mavs und dem gleichauf liegenden Division-Kontrahenten New Orleans Hornets.

Doppeltes Kopf-an-Kopf-Rennen

Kurios: Beide Teams haben es dabei mit Gegnern zu tun, die selbst noch um die bestmögliche Ausgangsposition kämpfen.

Dallas empfängt die Houston Rockets, New Orleans muss auswärts bei den San Antonio Spurs ran. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

Rockets und Spurs liefern sich ebenfalls ein Kopf-an-Kopf-Rennen, in das auch noch die Portland Trail Blazers involviert sind ? eine lange Saison entscheidet sich in der letzten Nacht.

Rechenspiele

Nowitzki Co. hilft dabei nur ein Sieg bei gleichzeitiger Niederlage der Hornets.

Denn bei identischer Sieg-Niederlagen-Bilanz zählt der direkte Vergleich der beiden Teams - und hier hat New Orleans mit 3:1 die Nase vorn.

Doch selbst wenn es die Mavericks auf Rang sechs schaffen würden, könnte der Gegner weiterhin Denver heißen. Gewinnen die Nuggets nicht, könnten sie nämlich ihrerseits noch von besagtem Trio Houston/San Antonio/Portland überholt werden.

Fest steht nur: Egal welcher Gegner, die erste Playoff-Aufgabe für Dallas wird schwer.

"Können heiß laufen"

Dirk Nowitzki ist dennoch optimistisch: "Eine Mannschaft kann heiß laufen. Für uns spricht, dass wir am Ende der regulären Saison unseren besten Basketball gespielt haben."

Eine ganz andere Situation als vor zwei Jahren, als man nach einer Spitzen-Hauptrunde zum Ende hin austrudeln durfte und dann Leistung und Konzentration nicht mehr rechtzeitig hochfahren konnte.

"Da standen wir lange als Erster fest und konnten dann den Schalter aber nicht mehr umlegen", so Nowitzki in der "Sport-Bild".

Dann schon lieber zum Ende der Saison richtig gefordert sein - und mit einem Erfolgserlebnis auf Rang sechs in die Playoffs gehen?

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