Die Meinungen in der Sport1.de-Redaktion sind gespalten. Schafft es Dallas in die zweite Playoff-Runde? Michael Spandern glaubt an die Mavs.

Ihre höchste Playoff-Pleite gegen die San Antonio Spurs wirft die Dallas Mavericks zurück - aber nicht mehr als eine knappe Niederlage. Das 84:105 (Bericht: Spiel 2) machte deutlich, wie viel Luft nach oben die Mavs noch haben.

Erneut lieferten All-Star Dirk Nowitzki und Sixth-Man-of-the-Year-Kandidat Jason Terry dürftige Vorstellungen ab - gerade beim Deutschen dürfte eine klare Steigerung folgen, zumal die Spurs Nowitzki durchaus liegen - siehe seine Fabelspiele in den Conference Semifinals 2006.

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In drei der vier Partien der abgelaufenen Regular Season schaffte der Power Forward ein Double-Double, und lag mit 9,8 Rebounds klar über seinem saisonalen Durchschnittswert (8,4). (Statistik: Der Sport1.de-Nowitzki-Watch)

Was aber den Ausschlag in dieser Serie geben wird, ist der Heimvorteil, den Dallas dem texanischen Rivalen in Spiel 1 geklaut hatte.

"Ein 1:1 von hier mitzunehmen, ist kein schlechtes Ergebnis", sagt auch Nowitzki angesichts der Heimstärke der Mavericks, die 2008/09 nur neun Spiele im American Airlines Center verloren haben.

Und gerade Nowitzki spielt daheim oft wie ausgewechselt: Die Wurfquote schnellt von 46,2 auf 49,6 Prozent hoch, statt 29,5 trifft er in Dallas überragende 42,7 Prozent seiner Dreier.

Und die Spurs? Sie profitierten in Spiel 2 von einer Gala ihres Spielmachers Tony Parker. Der verbesserte zwar im November seinen Punkterekord in einem Spiel auf 55 - doch für Konstanz steht er wegen seines wackeligen Wurfes nicht. Zwei Tage später erzielte er nur vier Pünktchen. Im Dezember kam er am Tag nach seinem 29-Punkte-Auftritt in Dallas gegen Atlanta auf sechs Zähler.

Mavericks-Coach Rick Carlisle wird sich defensiv einiges einfallen lassen, um den Franzosen klein zu halten - und dessen puertoricanischen Widersacher J.J. Barea, der von der Schnelligkeit mithalten kann, womöglich nicht erst im zweiten Viertel aufs Feld schicken.

Und dann bekommt San Antonio ohne den verletzten Manu Ginobili und mit einem knielädierten Tim Duncan ein Angriffsproblem.

Von den Mittdreißigern Kurt Thomas, Michael Finley und Bruce Bowen sowie dem offensiv limitierten Drew Gooden werden sich die Mavs jedenfalls nicht schlagen lassen.

Dallas in der zweiten Playoffrunde? "Niemals", sagt Sport1.de-Redakteur Rainer Nachtwey

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