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LeBron James spielt seit 2003 für die Cleveland Cavaliers © getty

LeBron James führt Cleveland zum dritten Sieg gegen Detroit. Yao Ming fühlt sich beim Erfolg seiner Rockets wie im Sandwich.

Von Felix Götz

München - Immer wieder LeBron James! Der Forward führte seine Cleveland Cavaliers mit einer erneut großartigen Leistung zum 79:68-Sieg über die Detroit Pistons. (DATENCENTER: Ergebnisse)

"Es war sehr aufregend zu sehen, wie er den Schalter umlegte und sagte: Ich werde dieses Team zum Sieg führen", strahlte Cavs-Coach Mike Brown über seinen Superstar, dem mit 25 Punkten, 11 Rebounds und 9 Assists nur eine Vorlage zum vierten Playoff-triple-double seiner Karriere fehlte.

"Wenn ich in die Umkleidekabine komme, werde ich Mo Williams die Schuld geben, dass es nicht geklappt hat", witzelte der 24-Jährige mit einem Augenzwinkern über den eher mäßigen Auftritt seines Teamkollegen (2 Punkte, vier Rebounds).

Am besten spielte James wie so oft in der entscheidenden Phase. Nach einem katastrophalen dritten Viertel, in dem den Cavs nur neun Punkte gelangen, ging es mit 53:53 in den letzten Durchgang - als "King James" auf elf Zähler kam.

Aggressive Defense

Die Pistons, bei denen Richard Hamilton mit 15 Zählern zum Topscorer avancierte, versuchten die dritte Niederlage im dritten Spiel durch eine aggressive Defense zu verhindern.

Allerdings fand nicht nur James immer wieder Lücken, sondern auch Joe Smith (19 Zähler) und Zydrunas Ilgauskas (13 Punkte).

"Spieler wie James entscheiden die wichtigen Partien. Genau das hat er getan", sagte Pistons-Coach Michael Curry fast resignierend.

Prince und Wallace enttäuschen

Wohl wissend, dass Detroit nicht nur an James scheiterte, sondern auch an der eigenen, harmlosen Offensive.

Neben Hamilton punktete nur noch Rodney Stuckey (12 Zähler) im zweistelligen Bereich - alle anderen blieben weit hinter den Erwartungen zurück.

Vor allem Tayshaun Prince (7 Zähler) und Rasheed Wallace (5 Punkte) enttäuschten auf ganzer Linie.

Houston Rockets ? Portland Trail Blazers

Die Rockets bleiben der Angstgegner der Trail Blazers. Von den vergangenen zwölf Partien gewann Portland nur eine einzige gegen Houston.

Allerdings musste sich Houston den 86:83-Sieg und die damit verbundene 2:1-Führung in der Serie im Toyota Center hart erarbeiten. (NBA-Playoffs 2009: Alle Paarungen auf einen Blick)

Auch, weil Yao Ming (7 Zähler) und Ron Artest (9 Punkte) einen eher dürftigen Auftritt boten.

"Wir sind als Team aufgetreten und haben gewonnen, obwohl Ron und Yao einen schlechten Tag erwischt haben. Das ist ein gutes Zeichen", befand Luis Scola, der auf Seiten der Rockets mit 19 Punkten zum Topscorer avancierte.

19 Punkte durch Roy

Zur Halbzeit führte Houston bereits mit elf Zählern, dann kämpften sich die Trail Blazers, angeführt von Brandon Roy (19 Punkte), zurück in die Partie.

Obwohl auch Rudy Fernandez (17 Punkte) und Steve Blake (16 Zähler) eine ordentliche Vorstellung boten, kam das Team von Trainer Nate McMillan nie so richtig in Fahrt.

"Wir haben den ganzen Abend unseren Rhythmus nicht gefunden", sagte der 44-Jährige.

Yao als Sandwich

Zumindest eine kämpferisch gute Leistung konnte McMillan seinem Team nicht absprechen.

Yao Ming wurde von Joel Przybilla und jeweils einem weiteren Akteur der Trail Blazers hart gedoppelt.

"Das war schwierig für mich. Ich kam mir fast vor wie in einem Sandwich", sagte der Chinese.

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