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Eher zurückhaltend: Dirk Nowitzki, hier gegen Tim Duncan (l.) und Ime Udoka © getty

Nowitzki bleibt in Spiel 4 gegen San Antonio blass. Doch die Erklärung von Kontrahent Parker spricht trotzdem für die "Mavs".

Dallas - Deutschlands Basketball-Star Dirk Nowitzki war weitgehend abgemeldet.

Doch die Teamkollegen sprangen in die Bresche und lassen die Dallas Mavericks vom ersten Viertelfinal-Einzug in der nordamerikanischen Profiliga NBA seit drei Jahren träumen.

Die "Mavs" feierten im vierten Spiel der ersten Play-off-Runde der Western Conference gegen die San Antonio Spurs trotz lediglich 12 Punkten von Nowitzki einen 99:90-Erfolg und gingen in der "best of seven"-Serie mit 3:1 in Führung. (DATENCENTER: Ergebnisse)

Damit fehlt Dallas vor dem nächsten Spiel am Dienstag (LIVESCORES ab 3.30 Uhr) in San Antonio nur noch ein Sieg, um den Einzug ins Conference-Halbfinale perfekt zu machen. (Playoffbaum)

Howard feut sich diebisch

"Das war ein Erfolg der ganzen Mannschaft", sagte Mavericks-Topscorer Josh Howard, der 28 Punkte erzielte. "Wir wussten, dass San Antonio sich auf Dirk und Jason Terry konzentrieren würde. Deshalb haben wir andere Dinge versucht, um den Ball in den Korb zu bringen." (zum Spielbericht: Big Point für Nowitzkis Team)

Wie Nowitzki, der immerhin 13 Rebounds holte, hatte auch Terry vor 20.829 Zuschauern im heimischen American Airlines Center nicht seinen besten Tag erwischt. Der Guard markierte nur zehn Zähler.

Auf der Gegenseite konnte auch der überragende Tony Parker mit 43 Punkten das texanische Duell nicht für die Spurs entscheiden.

Parkers Analyse

"Sie haben viel mehr Waffen als wir. Wir haben Nowitzki und Terry gut in Schach gehalten. Aber die anderen Jungs haben uns gekillt", sagte Parker. Sollten die Spurs an den "Mavs" scheitern, wäre es für den viermaligen NBA-Champion das erste Erstrunden-Aus seit 2000.

Dallas-Trainer Rick Carlisle sieht sein Team aber noch nicht sicher im Viertelfinale: "Eine 3:1-Führung ist großartig, aber es garantiert noch nichts. Das mögliche letzte Spiel einer Serie ist immer das schwerste."

Keiner sehe das Weiterkommen schon als sicher an, meinte der Coach der Mavericks, die in den vergangenen zwei Jahren jeweils in der ersten Runde ausgeschieden waren.

Auch die Lakers fast durch

Nowitzki wurde von Carlisle trotz einer nur durchschnittlichen Leistung in Schutz genommen: "Sie haben ihn überall auf dem Feld gedoppelt. Aber er hat viele Rebounds geholt, die Ruhe bewahrt und die richtigen Spielzüge gewählt."

Wie der Vize-Meister von 2006 stehen auch die Los Angeles Lakers vor dem Einzug ins Viertelfinale. Der Topfavorit gewann 108: 94 bei Utah Jazz und liegt in der Serie ebenfalls 3:1 vorn.

Topscorer für die Kalifornier war Superstar Kobe Bryant mit 38 Punkten. Das nächste Spiel steigt am Montag in Los Angeles.

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