Die Vereine der NBA rechnen in der am Dienstag beginnenden Saison mit finanziellen Verlusten in Höhe von 350 Millionen Dollar (215 Millionen Euro).

NBA-Boss David Stern will in Verhandlungsgesprächen mit der Spielergewerkschaft an einer Kostenreduzierung arbeiten. Als mögliche Sparmaßnahme wird auch eine Reduzierung der Ligastärke erwogen. Derzeit besteht die NBA aus 30 Teams.

"Die Liga ist lebensfähig, solange die Klubbesitzer die Verluste auffangen", sagte Stern auf einer Pressekonferenz. Langfristig sei dies allerdings kein tragfähiges Modell. Man müsse sich mit Spielern, Teams und den Städten an einen Tisch setzen und nach Lösungen suchen. Wichtig sei vor allem, dass die Teams künftig wirtschaftlich profitabel arbeiten.

Stern sieht die Liga "offen für Einsparungen" und möchte die Spielerkosten um ungefähr 700 Millionen Dollar (500 Millionen Euro) drücken.

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