Die mit Superstars gespickten Miami Heat haben ihren Saisonstart bei Vizemeister Boston Celtics mit 80:88 in den Sand gesetzt.

Auch das neue "magische Dreieck" mit LeBron James, Chris Bosh und Dwyane Wade konnte die Niederlage nicht verhindern.

In gewohnter Form war nur James mit 31 Punkten. Wade kam nur auf 13 Zähler bei einer Fehlwurfquote von 75 Prozent aus dem Feld, Bosh steuerte lediglich acht Zähler bei.

"Das war nur das erste von 82 Spielen", sagte Wade: "Wir entschuldigen uns bei allen Fans, die gedacht haben, wir würden die Saison mit einer Bilanz von 82:0 beenden."

Bostons "Big Three", Kevin Garnett, Paul Pierce und Ray Allen, zeigten Miami, was möglich ist, wenn das Zusammenspiel überragender Individualisten funktioniert.

"Ihnen ist alles gelungen", sagte James: "Sie haben sich nicht in Einzelaktionen verlaufen, sondern ausschließlich getan, was für die Mannschaft gut war."

Erfolgreichster Werfer der Celtics war Allen mit 20 Punkten.

Zum Einspielen hatte Miamis Super-Trio in der Vorbereitung gerade mal drei Minuten Zeit gehabt.

Bereits im ersten Preseason-Spiel am 5. Oktober gegen die Detroit Pistons hatte der 28-jährige Wade in der vierten Spielminute eine Oberschenkelverletzung erlitten und gab erst am Dienstag in Boston sein Comeback.

"Die Jungs werden sich schon finden", sagte Heat-Coach Erik Spoelstra: "Das ist schließlich nicht ihre erste Saison."

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