Kevin Garnett soll laut einem "Twitter"-Eintrag von Detroits Charlie Villanueva diesen als Krebspatienten beleidigt haben. "KG nannte mich einen Krebspatienten. Ich bin stocksauer. Man weiß wie viele Menschen an krebs sterben und er benutzt es, als wäre es ein Witz", echauffierte sich Villanueva über Garnetts Verhalten.

Garnett selbst bezog vor dem Spiel gegen die Milwaukee Bucks dazu Stellung: "Ich habe zu Charlie Villanueva tatsächlich gesagt: 'Du bist krebsartig für dein Team und unsere Liga'". Er nannte das Ganze "ein Missverständnis".

Villanueva würde diese Angelegenheit sogar neben dem Platz ausfechten. "KG redet eine Menge Müll. Er war wohl noch nie in einen Kampf verwickelt. Ich würde gerne mit ihm in den Ring steigen", erklärte der Power Forward der Pistons.

Villanueva selbst leidet an Alopecia universalis, einer fortschreitenden Form des kreisrunden Haarausfalls. "Charlie wurde schon sein ganzes Leben lang wegen seiner Krankheit gehänselt", erklärte dessen Bruder und Manager Robert.

Celtics-Coach Doc Rivers nimmt dagegen seinen Schützling in Schutz: "Ich habe gehört, was Kevin gesagt hat, ich stand genau nebenan. Er sagt die Wahrheit." Villanueava wurde drei Minuten vor Ende des dritten Viertels von Garnett gefoult, nachdem beide bereits aneinandergeraten sind.

Rivers reagierte sofort und nahm Garnett vom Feld. Da die beiden Streithähne dennoch keine Ruhe gaben, wurden sie vom Schiedsrichter mit einem technischen Foul belangt.

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