Die Profis der NBA könnten in der kommenden Saison von den Klubbesitzern ausgesperrt werden. Nach Angaben des Vorsitzenden der Spielergewerkschaft, Billy Hunter, ist es sehr wahrscheinlich, dass neue Saison nicht wie geplant stattfindet.

Zuletzt war dies in der Saison 1998/1999 der Fall. Damals startete eine auf 50 statt 82 Spiele verkürzte Saison erst Anfang Februar anstatt bereits Ende Oktober.

Hintergrund ist der im Juli auslaufende Tarifvertrag zwischen den Klubbesitzern und den Spielern. "Derzeit bin ich zu 99 Prozent sicher, dass es eine Aussperrung geben wird. Ich warte auf eine Reaktion der Besitzer, damit doch noch ein vernünftiger Deal zustande kommt", sagte Hunter der "New York Times".

Die Klubbesitzer wollen die Verträge der Spieler und die Gehaltsobergrenze um bis zu 40 Prozent kürzen. Ende Dezember wollen sich beide Seiten erneut zusammensetzen, doch einen festen Termin für die nächste Runde der Tarifverhandlungen gibt es noch nicht.

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