In einem Traditionsduell der NBA haben die Los Angeles Lakers zum siebten Mal hintereinander die Oberhand behalten.

Gegen die New York Knicks gelang im heimischen Staples Center ein 109:87 (52:47). Das Team aus dem "Big Apple" konnte in der Serie zuletzt im Februar 2007 gewinnen.

Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte zogen die Lakers in einer zunehmend aufgeheizten Atmosphäre davon.

So holte sich Lakers-Forward Ron Artest je ein unsportliches und ein technisches Foul ab und Center Andrew Bynum wurde gar vom Platz gestellt.

Für die Gastgeber war wieder einmal Kobe Bryant der entscheidende Mann. Der Topscorer der Kalifonier erzielte 27 Punkte und Pau Gasol steuerte mit 20 Zählern und 14 Rebounds ein Double-Double bei.

Für die Knicks gelangen Amare Stoudemire 23 Punkte und zehn Rebounds. Damit bleiben die Lakers im Westen auf Rang drei.

Die Nummer eins der Western Conference bleiben indes die San Antonio Spurs.

Die Truppe von Head Coach Gregg Popovich schlug zu Hause die Minnesota Timberwolves mit 94:91 (50:44).

Bei den Spurs punkteten gleich sechs Spieler zweistellig. Manu Ginobili ragte mit 21 Zählern heraus.

Kevin Love lieferte mit 18 Punkten und 17 Assists eine gewohnt gute Vorstellung, konnte die vierte Pleite der Wolves hintereinander aber nicht verhindern.

Die Denver Nuggets mussten dagegen eine bittere Pleite hinnehmen und werden möglicherweise auch ihren Topstar verlieren.

Das 87:96 (43:54) gegen die New Orleans Hornets interessierte die Fans dabei nur am Rande.

Carmelo Anthony ließ sich dabei offenbar von den Gerüchten anstecken und lieferte unter Buh-Rufen der Zuschauer mit acht Punkten eines der schwächsten Spiele seiner Karriere ab.

Bereits vor dem Spiel berichtete "Associated Press", dass ein Trade mit den New Jersey Nets und den Detroit Pistons noch in dieser Woche bevorstehen könnte.

"Die Gerüchte haben mich nicht beeinflußt", sagte Anthony zwar nach der Partie, doch glauben wollte dies kaum einer der Beobachter.

Bei den Hornets, die Denver die dritte Niederlage in Folge zufügten, überzeugten vor allem Chris Paul (20 Zähler) und David West (19 Zähler).

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