Vor dem Hintergrund eines drohenden Streiks in der NBA werden sich die Klubbesitzer und Vertreter der Spielergewerkschaft im kommenden Monat am Allstar-Wochenende (18. bis 20. Februar) zu einem Krisengipfel treffen.

In Los Angeles werden die Gepräche über einen neuen Tarifvertrag fortgesetzt, die aktuelle Vereinbarung läuft am 30. Juni aus.

Streitpunkt ist die geplante Kürzung der Spielergehälter, die zur kommenden Saison wegen der gravierenden finanziellen Probleme in der Liga vorgenommen werden soll.

Die NBA hat in der vergangenen Saison Verluste in Höhe von 370 Millionen Dollar (280 Millionen Euro) geschrieben, für die laufende Spielzeit wird ein weiteres Minus von 350 Millionen Dollar (260 Millionen Euro) erwartet.

Zuletzt hatte NBA-Boss David Stern die Profis wiederholt aufgefordert, Einbußen in Kauf zu nehmen.

Sollten sich die Parteien nicht einigen, droht der NBA ein Spielerstreik. Einen sogenannten Lockout hat es in der NBA bereits in der Saison 1998/99 gegeben.

Damals startete die Spielzeit erst im Februar 1999 und umfasste nur noch 50 anstelle der üblichen 82 Begegnungen pro Team.

Härter hatte es die NHL getroffen. Die Spielzeit 2004/05 fiel dem Streik zum Opfer, die Saison 1994/95 fand stark gekürzt statt. In beiden Fällen hatten etliche NHL-Spieler ihr Geld in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) verdient.

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