Der NBA droht nach wie vor der Ausfall der kommenden Saison. Die Besitzer und Spieler der Liga haben bei ihren Verhandlungen keinen nennenswerten Fortschritt erzielt.

"Es klafft eine große Lücke zwischen uns", sagte NBA-Boss David Stern am Rande des All-Star-Wochenendes in Los Angeles.

Stern sieht Parallelen zur Saison 1998/99, als die ersten 32 Spiele einem Streik zum Opfer fielen. "Allerdings sind wir diesmal schlauer als damals. Wir wissen jetzt, wie sich das anfühlt", sagte Stern.

Die mächtige Spielergewerkschaft NBPA wehrt sich gegen die von den Besitzern geforderten Gehaltskürzungen. Dagegen verweisen die 30 Teambesitzer auf ein Minus von 350 Millionen Dollar, das die Liga in der laufenden Saison wegstecken müsse und das einen Sparkurs unumgänglich mache.

Kommt es zu keiner Einigung, könnte die komplette Saison 2011/2012 ins Wasser fallen.

Er rechne "zu 99 Prozent" mit einem Lockout, also einer Aussperrung seiner Spieler, sagte Gewerkschaftschef Billy Hunter: "Ich sehe nicht, dass die Liga uns entgegenkommt. Daher bereiten wir uns auf einen Lockout vor, wir haben keine andere Wahl."

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