Die Los Angeles Lakers haben einen echten Marathon-Krimi für sich entschieden.

Gegen die Phoenix Suns siegte der Titelverteidiger nach der dritten Verlängerung mit 139:137 (66:60, 112:112, 121:121, 130:130) und feierte den 13. Erfolg aus 14 Spielen seit dem All-Star-Break.

Kobe Bryant ragte mit 42 Zähler, zwölf Rebounds sowie neun Assists heraus und verpasste nur knapp ein Triple-Double.

14 Sekunden vor Schluss sorgte er mit seinem Treffer zum 139:135 auch für die Entscheidung.

Die Gäste aus Arizona bewiesen eine tolle Moral und holten im vierten Spielabschnitt einen Rückstand von neun Zählern auf. Routinier Grant Hill schickte die Partie mit seinem Dreier 31 Sekunden vor der Schlusssirene in die Overtime.

Nur eine Sekunde vor Ende der ersten Verlängerung leistete sich der ansonsten überzeugende Lakers-Forward Lamar Odom (29 Punkte, 16 Rebounds) einen Aussetzer und foulte beim Stand von 112:109 Channing Frye bei einem Dreierversuch.

Der starke Suns-Profi (32 Zähler) bewies Nervenstärke und verwandelte alle drei Freiwürfe.

Am Ende hatten jedoch die Lakers (51 Siege - 20 Niederlagen) das bessere Ende für sich und bleiben in der Western Conference auf Rang zwei vor den Dallas Mavericks (49:21).

Daran änderte auch die Klasseleistung von Steve Nash (19 Punkte, 20 Assists) nicht mehr.

Phoenix (35:34) muss als Zehnter weiter um die Playoff-Teilnahme bangen. Memphis (39:32) besetzt derzeit Platz acht.

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