Mit den Los Angeles Lakers ist Kobe Bryant in bislang 14 Jahren in der NBA fünfmal Champion geworden und hat sich zu einem der besten Basketballer der Welt entwickelt.

Dabei wäre die 1996 an 13. Stelle von den Charlotte Hornets gedraftete "Black Mamba" um ein Haar bei einem anderen Klub gelandet - den New Jersey Nets.

Deren damaliger Coach John Calipari lud Bryant als 18-Jährigen mehrmals nach New Jersey ein, um mit ihm zu trainieren.

"Ich habe ihm zugesehen und dachte, ich hätte den Verstand verloren. Er war so unglaublich gut", schwärmt der Trainer im Rückblick.

Dass sich die Nets, die an achter Stelle aller NBA-Klubs einen Spieler draften durften, allerdings anders entschieden, lag an der mangelnden Erfahrung - sowohl von Bryant als auch von Calipari.

So gingen letztlich die Los Angeles Lakers dazwischen und überzeugten den Bryant-Agenten Arn Tellem, der bei den Kaliforniern einen größeren Markt für den Guard sah.

Als Bryant beim Vorspielen überzeugte, war der weitere Verlauf klar: Lakers-General-Manager Jerry West kontaktierte Klubs, die bei den Drafts früher am Zug waren als das an Position 24 liegende Team aus L.A.

Schließlich willigten die Hornets ein, Bryant zu wählen, um ihn gleich darauf gegen Center Vlade Divac zu traden.

So entschieden sich die Nets letztlich für den mittlerweile in der Versenkung verschwundenen Kerry Kittles.

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