Die San Antonio Spurs laufen Gefahr ihren Spitzenplatz im Saisonendspurt zu verspielen.

Das 114:119 (56:64, 108:108) nach Verlängerung im Texas-Derby bei den Houston Rockets war bereits die sechste Niederlage in Folge.

Eine solche Negativserie erlebten die Spurs zuletzt im April 1997 vor der Ankunft von Tim Duncan.

Der All-Star zeigte mit 23 Punkten und 13 Rebounds eine starke Leistung und brachte sein Team mit einem Freiwurf auch erst in die Verlängerung. Manu Ginobili steuerte ebenfalls 23 Zähler bei.

Tony Parker war mit 31 Punkten San Antonios bester Werfer, verpasste jedoch kurz vor Ende der Overtime mit einem Dreierversuch den Ausgleich.

Der Rest der Spurs agierte sehr unauffällig. Die schwache Dreierquote (fünf von 19) sowie die lasche Verteidigung ermöglichten den Gastgebern ihren 14.Sieg seit dem All-Star-Break.

Kevin Martin (33 Zähler) markierte allein neun der elf Rockets-Punkte in der Verlängerung und war damit der Matchwinner. Luis Scola (21 Zähler, 14 Rebounds) gelang ein Double-Double. Houston (40 Siege - 36 Niederlagen) liegt im Westen auf Rang neun hinter Memphis (43-33), das weiter den letzen Playoff-Platz verteidigt.

Der Vorsprung der Spurs (57-19) auf die L.A. Lakers (55-20) wird immer geringer.

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