Die Chicago Bulls haben ihre Spitzenposition in der Eastern Conference verteidigt.

Der 97:94 (53:40)-Heimerfolg gegen die Phoenix Suns war jedoch ein hartes Stück Arbeit.

Dabei führten Derrick Rose und Co. im dritten Viertel bereits mit 22 Punkten, ehe die Suns gewaltig aufdrehten. Vince Carter (23 Zähler) brachte Phoenix 27 Sekunden vor Schluss auf 94:96 heran. Kyle Korver verwandelte wenig später für Chicago nur einen von zwei Freiwürfen, aber die Gäste kamen nicht dazu einen Dreier zum Ausgleich zu versuchen.

Rose war mit 19 Punkten Chicagos bester Werfer. Die Bulls (57 Siege - 20 Niederlagen) halten im Osten Miami und Boston (beide 54-23) auf Distanz. Phoenix hat sich sechs Niederlagen aus den vergangenen sieben Partien um die Playoff-Chance gebracht.

Außerdem gewannen die San Antonio Spurs bei den Atlanta Hawks 97:90 (43:48) und behaupten nach wie vor die beste Bilanz der NBA.

Ein 11:3-Zwischenspurt Mitte des Schlussviertels verhalf den Spurs zum Auswärtssieg nach zuvor vier Pleiten in der Fremde.

Tony Parker verbuchte 26 Zähler. Für Atlanta markierte Joe Johnsopn 21 Punkte. Die Hawks (44-34) bleiben in der Eastern Conference Fünfter.

Spurs-Coach Gregg Popovich zog mit seinem 795. Sieg mit Legende Red Auerbach gleich. Nur Ex-Jazz-Trainer Jerry Sloan (1.127) gewann mit einem Team mehr Spiele.

Damit kommt San Antonio (59-19) dem Heimvorteil in der Western Conference immer näher. Denn die L.A. Lakers (55-22) verloren überraschend gegen die Utah Jazz mit 85:86 (40:34).

Kobe Bryant war mit 20 Zählern Topscorer, leistete sich aber zwei Sekunden vor Schluss den entscheidenden Ballverlust.

Utahs Reservist Gordon Hayward (22 Punkte) brachte die Jazz mit einem verwandelten Freiwurf sechs Sekunden vor Schluss auf die Siegerstraße.

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