Die Los Angeles Lakers hätten beinahe den zweiten Rang in der Western Conference noch verspielt.

Der Meister (57 Siege - 25 Niederlagen) gewann bei den Sacramento Kings mit 116:108 (56:48, 99:99) nach Verlängerung und blieb nur aufgrund des direkten Vergleichs vor Dirk Nowitzkis Dallas Mavericks.

Dabei gaben die Lakers im Schlussviertel leichtfertig einen 20-Punkte-Vorsprung aus der Hand. Kobe Bryants Dreier vier Sekunden vor Schluss rettete L.A. in die Overtime.

Dort hatten die Kings dann nichts mehr entgegenzusetzen. Bryant war mit 36 Zählern der überragende Mann auf dem Parkett.

Derweil gewannen die Chicago Bulls 97:92 gegen die New Jersey Nets und schlossen die reguläre Saison mit der besten Bilanz der NBA ab.

Der sechsmalige Meister (62-20) profitierte von der Niederlage San Antonios (61-21) und genießt in den gesamten Playoffs Heimrecht.

MVP-Kandidat Derrick Rose gelangen zwar nur 15 Punkte, aber Reservist Kyle Korver sprang mit 19 Zählern in die Bresche. Der Scharfschütze verbuchte sieben seiner Punkte in den letzten vier Minuten und sicherte den Sieg.

Für die Gäste gelang Aufbauspieler Jordan Farmar mit 21 Zählern und zwölf Assists ein Double-Double.

Die San Antonio Spurs verloren bei den Phoenix Suns 103:106 (53:61) und müssen sich mit der besten Bilanz der Western Conference zufrieden geben.

Nach einem desaströsen ersten Viertel (27:43) drehten die Texaner auf und kamen sieben Sekunden vor dem Ende sogar auf 101:102 heran. Doch Suns-Guard Aaron Brooks verwandelte vier Freiwürfe und sicherte Phoenix einen versöhnlichen Saisonabschluss.

Tim Duncan schaffte für die Spurs mit 17 Punkten und zwölf Rebounds ein Double-Double.

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