Superstar Kobe Bryant ist von der Profiliga NBA wegen seiner schwulenfeindlichen Bemerkung gegenüber einem Schiedsrichter zu einer 100..000-Dollar-Geldstrafe verdonnert worden.

Der 13-malige Allstar hatte am Dienstag beim 102:93 im Spitzenspiel gegen die San Antonio Spurs Referee Bennie Adams beleidigt, nachdem dieser ihn mit einem technischen Foul belegt hatte. Was Bryant gesagt hatte, ist nicht bekannt.

"Der Ausspruch ist unentschuldbar", sagte NBA-Commissioner David Stern: "Basketball ist ein emotionaler Sport, aber solche Geschmacklosigkeiten dürfen wir nicht tolerieren. Kobe und jeder andere, der etwas mit der NBA zu tun hat, sollte wissen, dass gefühllose und abwertende Kommentare in unserem Sport und der Gesellschaft keinen Platz haben."

Bryant hatte sich zuvor bereits für seinen Aussetzer entschuldigt. "Man sollte meine Aussage nicht wörtlich nehmen. Es geschah aus Frustration in der Hitze des Gefechts. Meine Worte sollten niemanden verletzen und haben nichts mit meiner Einstellung gegenüber Homosexuellen zu tun."

Im dritten Viertel hatte sich Bryant nach seiner vierten Verwarnung beim Schiedsrichter beschwert und das technische Foul kassiert.

Anschließend schlug der fünfmalige NBA-Champion gegen einen Stuhl und warf sein Handtuch auf den Boden, dann ließ die "Black Mamba" die Beleidigung folgen.

Für den 32-Jährigen war es bereits das 15. technische Foul der Saison, beim 16. wäre der MVP der vergangenen Playoffs automatisch für ein reguläres Saisonspiel gesperrt worden.

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