Nach der schwulenfeindlichen Bemerkung von Superstar Kobe Bryant gegenüber einem Schiedsrichter bemüht sich sein Klub Los Angeles Lakers um Schadensbegrenzung.

Der Titelverteidiger der NBA beschloss eine Zusammenarbeit mit der Homosexuellen-Vereinigung GLAAD (Gay and Lesbian Alliance Against Defamation).

"Wir freuen uns über die Zusammenarbeit und wollen Wege finden, uns und unsere Fans zu erziehen, um diese Sprache aus dem Spiel zu verbannen", sagte Lakers-Sprecher John Black.

Der 13-malige Allstar Bryant war nach seinem Ausraster zu einer 100.000-Dollar-Geldstrafe (etwa 70.000 Euro) verdonnert worden und hatte sich für seine Äußerung entschuldigt.

Im dritten Viertel im Spiel gegen San Antonio hatte sich Bryant nach seiner vierten Verwarnung beim Schiedsrichter beschwert und das technische Foul kassiert.

Anschließend schlug der fünfmalige NBA-Champion gegen einen Stuhl und warf sein Handtuch auf den Boden, dann ließ der 32-Jährige die Bemerkung folgen.

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