Die Chicago Bulls sind nach den Boston Celtics als zweites Team in das Viertelfinale der NBA-Playoffs eingezogen.

Der sechsmalige Meister schlug die Indiana Pacers deutlich mit 116:89 (54:46) und gewann die Best-of-Seven-Serie 4:1.

Derrick Rose war wie schon so oft der überragende Mann der Bulls und markierte 25 Punkte.

Der MVP-Kandidat war mit zehn Zählern auch entscheidend an dem 23:8-Lauf beteiligt, mit dem sich die Gastgeber Ende des dritten Viertels absetzten.

Flügelspieler Luol Deng steuerte 24 Punkte, sieben Rebounds und sechs Assists bei.

Für die Pacers sammelte Danny Granger 20 Zähler.

Chicago gewann erstmals seit 2007 wieder eine Playoff-Serie. Ihr Gegner in Runde zwei steht noch nicht fest.

Denn die Orlando Magic erzwangen in ihrem Erstrundenduell ein sechstes Spiel.

Das Team um Superstar Dwight Howard besiegte die Atlanta Hawks vor heimischer Kulisse mit 101:76 (58:35) und verkürzte auf 2:3.

Der Erfolg gelang trotz der großen Foulprobleme des Centers. Howard kam dadurch lediglich auf jeweils acht Punkte und Rebounds.

Dennoch führte Orlando gegen die schwachen Hawks bereits zur Pause komfortabel. Jason Richardson war mit 17 Zählern Topscorer der Gastgeber. Reservist J.J. Redick erzielte 14 Punkte. Die Magic stellten mit nur sechs Ballverlusten einen Teamrekord für die K.o.-Runde auf.

Bei Atlanta zeigte einzig Josh Smith (22 Zähler, elf Rebounds) eine gute Leistung.

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