Die Miami Heat sind erwartungsgemäß in das Viertelfinale der NBA-Playoffs eingezogen.

Das Starensemble bezwang die Philadelphia 76ers mit 97:91 (45:42) und gewann die Best-of-Seven-Serie 4:1.

Dwyane Wade war mit 26 Punkten, elf Rebounds und sieben Assists der beste Akteur, hätte die Heat in der Schlussminute aber beinahe den Sieg gekostet.

Nach einem Disput mit dem Schiedsrichter holte sich D-Wade ein technisches Foul ab. Dadurch kamen die kampfstarken Sixers plötzlich wieder auf einen Punkt heran.

Den Gästen fehlte allerdings in der Endphase das Wurfglück, und Miami behielt an der Freiwurflinie die Nerven.

Die Serie verlief deutlich enger, als es das Endergebnis aussagt. Vier der fünf Spiele wurden erst in der letzten Minute entschieden.

LeBron James traf zwar nur fünf seiner 13 Versuche aus dem Feld, steuerte zu dem Sieg aber 16 Zähler, zehn Rebounds sowie acht Assists bei. Auch Chris Bosh (22 Punkte, zehn Rebounds) wusste zu überzeugen.

Die Heat treffen in der zweiten Runde auf die Boston Celtics. Bei Philly verabschiedeten sich Elton Brand und Andre Iguodala mit guten Leistungen und jeweils 22 Punkten in den Urlaub.

Auch die Okahoma City Thunder stehen in der zweiten Runde.

Das Team um NBA-Topscorer Kevin Durant schlug die Denver Nuggets 100:97 (50:50) und setzte sich in der Serie mit 4:1 durch.

Durant markierte 14 seiner insgesamt 41 Zähler innerhalb der letzten dreieinhalb Minuten und machte so aus einem Rückstand von neun Punkten fast im Alleingang den Heimsieg.

Arron Afflalo - mit 15 Zählern bester Nuggets-Schütze - verfehlte in den Schlusssekunden einen Dreier zum Ausgleich.

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