Die Los Angeles Lakers haben sich für das Viertelfinale der NBA-Playoffs qualifiziert.

Der Titelverteidiger gewann bei den New Orleans Hornets 98:80 (40:34) und entschied die Best-of-Seven-Serie mit 4:2 für sich.

Kobe Bryant erzielte 22 seiner insgesamt 24 Punkte in den ersten drei Vierteln und verschaffte den Lakers damit einen zweistelligen Vorsprung. Im letzten Abschnitt brannte nichts mehr an.

Andrew Bynum steuerte 18 Zähler sowie zwölf Rebounds bei. Allein acht der 14 Offensiv-Rebounds seines Teams gingen auf das Konto des Centers.

Die Hornets fanden kein Mittel gegen die Big Men der Gäste. Außerdem erwischte diesmal Chris Paul (zehn Punkte, elf Assists) keinen guten Tag. Im sechsten Spiel verließen den Point Guard die Kräfte.

Die Atlanta Hawks sorgten derweil für die erste kleine Überraschung.

Die Nummer fünf der Eastern Conference eliminierte durch einen 84:81 (42:36)-Heimerfolg die Orlando Magic in sechs Spielen.

Joe Johnson war mit 23 Zählern nicht nur bester Schütze der Hawks, er sorgte mit einem wichtigen Offensiv-Rebound auch für die Entscheidung.

Atlanta führte wenige Sekunden vor Schluss 82:81, als Marvin Williams einen Dreier verfehlte. Die Magic hätten die Chance zum Sieg gehabt, doch Johnson tippte den Ball zu Jamal Crawford, der gefoult wurde und von der Freiwurflinie alles klar machte.

Damit revanchierten sich die Hawks für den einseitigsten Sweep der NBA-Geschichte aus der letzten Saison. Damals verloren sie die vier Partien mit durchschnittlich 25 Zählern Unterschied. Auch Dwight Howards starke Leistung (25 Zähler, 15 Rebounds, drei Blocks) konnte Orlandos Aus nichts mehr ändern.

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