Der Präsident des NBA-Klubs Phoenix Suns hat sich am Montag in einem Artikel der "New York Times" öffentlich zu seiner Homosexualität bekannt.

Sein "Outing" solle dazu führen, dass in der NBA überhaupt über dieses Thema gesprochen werde, sagte Rick Welts.

Zudem wolle er jungen Menschen Mut machen, zu ihrer sexuellen Orientierung zu stehen. Er sei ein Beispiel dafür, dass man auch als Homosexueller eine steile Karriere machen könne.

Welts ist der erste Sportler oder Funktionär der NBA, der sich outet. Der Geschäftsführer der Suns erfuhr nach Veröffentlichung des Artikels großen Zuspruch.

So meldeten sich unter anderem Dallas-Mavericks-Eigentümer Mark Cuban und Basketball-Legende Charles Barkley.

Dass ein aktiver Spieler seinem Beispiel folgen könne, hält der 58-Jährige allerdings für unwahrscheinlich: "Für Spieler mit ihren kurzen Verträgen steht zu viel auf dem Spiel."

Erst vor kurzem hatte Eishockey-Profi Sean Avery vom NHL-Klub New York Rangers in Amerikas "männlichster" Liga für Aufsehen gesorgt, als er sich für gleichgeschlechtliche Eheschließungen aussprach.

Der Haudegen, der in der abgelaufenen Saison 174 Minuten auf der Strafbank verbrachte, engagiert sich für die Kampagne "New Yorker für Eheliche Gleichberechtigung".

Avery ist der erste Profisportler, der die Kampagne unterstützt.

Politiker wie Bürgermeister Michael Bloomberg und Ex-Präsidenten-Gattin Barbara Bush sowie Prominente wie Sam Waterston und Julianne Moore fordern in einem Video-Clip dazu auf, Homosexuelle im Kampf für gleichgeschlechtliche Eheschließungen zu unterstützen.

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