Die Dallas Mavericks haben sich im Finale der Western Conference mit einer famosen Abwehrleistung den Heimvorteil postwendend zurückerkämpft.

Das Team um Dirk Nowitzki gewann bei den Oklahoma City Thunder mit 93:87 (52:36) und übernahm in der Best-of-Seven-Serie die 2:1-Führung.

Der deutsche Superstar tat sich über weite Strecken extrem schwer, markierte aber im letzten Viertel zehn seiner 18 Punkte.

42 Sekunden vor dem Ende brachte Nowitzkis unwiderstehlicher Sprungwurf zum 88:80 die Vorentscheidung.

Danach brachten "Dirkules", Jason Kidd sowie Jason Terry - beide 13 Zähler - die Partie von der Freiwurflinie über die Zeit.

Die stark verbesserte Verteidigung gestattete Oklahoma City lediglich eine Wurfquote von 36 Prozent. Außerdem verfehlten die Gastgeber ihre ersten 16 Dreier - Playoff-Rekord.

Dabei führten die Mavericks nach einem furiosen Auftakt im zweiten Spielabschnitt bereits mit 23 Punkten. Doch die Thunder gaben sich nicht geschlagen und kamen Schritt für Schritt näher, ehe Nowitzki erneut seine Klasse in der Crunch-Time unter Beweis stellte.

Bis dahin war Shawn Marion Dallas' überragender Akteur. "The Matrix" verbuchte nicht nur 18 Zähler, sondern machte auch Thunder-Topscorer Kevin Durant das Leben sehr schwer. Durant sammelte zwar 24 Punkte sowie zwölf Rebounds, verfehlte jedoch 15 seiner 22 Würfe aus dem Feld.

Russell Westbrook (30 Zähler) war sein einziger Teamkollege mit zweistelliger Ausbeute.

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