Dirk Nowitzki macht sich vor dem zweiten Spiel der NBA-Finalserie (Die Finals LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM) zwischen den Dallas Mavericks und den Miami Heat am Donnerstag keine allzu großen Sorgen wegen seines verletzten linken Mittelfingers.

"Es wird mich beim Werfen nicht besonders stören", sagte der gebürtige Würzburger nach dem Training der Mavericks am Mittwoch: "Beim Wurf hält ein Rechtshänder den Ball mit der linken Hand nur ein bisschen. Beim Dribbeln, Fangen und Passen ist die rechte Hand entscheidend."

Bei der 84:92-Niederlage der Mavericks im ersten Playoff-Finale war Nowitzki eine Sehne im Finger gerissen, als er im letzten Viertel des Spiels mit der linken Hand den Ball aus den Händen von Chris Bosh geschlagen hatte.

"Es ist okay", sagte der 32-Jährige, der im Training eine Schiene trug: "Wir werden vor dem Spiel einige Varianten probieren, um den Finger zu schonen. Denkbar sind ein Tape oder eine halbe Schiene, damit ich das Gefühl für den Ball behalte."

Die Spieler der Miami Heat erhoffen sich von Nowitzkis Verletzung keinen besonderen Vorteil. "Er hat auch nach dem Zwischenfall weiter getroffen", sagte Heat-Forward Udonis Haslem: "Er hat sogar mit der linken Hand gedribbelt. Ein Spieler seiner Klasse lässt sich von so einer Blessur nicht aus dem Rhythmus bringen."

Chris Bosh glaubt dagegen schon, dass Nowitzki gehandicapt ist: "Er ist zwar Rechtshänder, aber er macht auch viel mit der linken Hand."

Die Befürchtung, die Heat-Spieler könnten seinen lädierten Finger gezielt attackieren, hat Nowitzki nicht. "Wenn das Spiel begonnen hat, werde ich so viel Adrenalin im Körper haben, dass ich gar nicht mehr an die Verletzung denken werde", sagte er: "Außerdem ist es alles nicht so schlimm, wie ich auf den ersten Blick befürchtet hatte."

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