Die New York Knicks und Teampräsident sowie Manager Donnie Walsh gehen getrennte Wege.

Der Zeitpunkt der Trennung kommt überraschend, denn Walsh und Besitzer Jim Dolan sprachen zuletzt über eine Verlängerung von Walshs auslaufenden Vertrag bis 2013.

"Nach langwierigen Diskussionen über seine zukünftige Position haben wir uns darauf geeinigt, dass Walsh seine Tätigkeit Ende Juni beendet", sagte Dolan.

Walsh hatte nach der skandalträchtigen Ära von Isiah Thomas 2008 übernommen und im letzten Sommer vergeblich versucht, LeBron James nach New York zu locken.

Stattdessen holte er Amare Stoudemire. Im Februar folgte mit der Verpflichtung von Carmelo Anthony der große Coup.

Trotz der ersten Playoff-Teilnahme seit sieben Jahren ging die Rechnung mit dem exzentrischen Superstar nicht hundertprozentig auf und die Knicks verabschiedeten sich mit einem 0:4 in der ersten Runde gegen die Boston Celtics in den Urlaub.

Angeblich forderte Walsh die Kontrolle über alle Personalentscheidungen.

"Ich weiß nicht, ob ich die nächsten zwei Jahre in diesem Job 100 Prozent geben könnte. Das wäre aber nötig", so der 70-Jährige.

Bis ein Nachfolger gefunden ist, übernimmt Walshs ehemaliger Assistent Glen Grunwald seine Aufgaben.

Damit steht auch die Zukunft des von Walsh geholten Coaches Mike D'Antoni in Frage, der speziell mit "Melo" Anthony nicht auf einer Wellenlänge liegt.

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