Cleveland liegt knapp 2000 Kilometer von Dallas entfernt, doch in keiner amerikanischen Stadt abgesehen von der texanischen Metropole drücken derzeit mehr Basketball-Fans Dirk Nowitzki und seinen Mavericks im Kampf um den NBA-Titel die Daumen.

Der Grund ist einfach: Nach seinem Abschied von den Cleveland Cavaliers soll LeBron James auf keinen Fall gleich im ersten Anlauf mit Miami Heat den Titel holen.

In seinen sieben Jahren bei den Cavs hatte James den großen Wurf nicht geschafft, nur einmal stand Cleveland in dieser Zeit im Finale und war chancenlos.

2007 unterlag man den San Antonio Spurs mit 0:4. Jetzt liegt der siebenmalige Allstar James mit Miami in der Finalserie 2:3 zurück, sehr zur Freude von Dan Gilbert.

Der Cavaliers-Besitzer hatte in einem offenen Brief angekündigt, dass Cleveland die Meisterschaft noch vor James gewinnen würde. Die

Mavericks sind seine letzte Hoffnung.

Eine Designfirma in Cleveland vermarktet die Enttäuschung über "King" James und hat extra für die Finals ein T-Shirt entworfen.

"Cavs for Mavs" steht auf dem 24 Dollar teuren Hemd, beide Klublogos werden im Aufdruck kombiniert.

Die Nachfrage ist groß, derzeit kommt man mit der Produktion nicht nach.

Die Wut der Fans ist leicht nachzuvollziehen, schließlich war Cleveland nach dem Verlust seines einstigen Helden James böse abgestürzt.

In der abgelaufenen Saison waren die Cavaliers das zweitschlechteste Team der nordamerikanischen Basketball-Profiliga.

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