Dirk Nowitzki hat die Hoffnung nicht aufgegeben, von den Dallas Mavericks für den Gewinn des NBA-Titels doch noch einen Meisterring zu bekommen. "Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen", sagte der deutsche Basketballstar.

Nowitzki will sich dafür einsetzen, dass Klubbesitzer Mark Cuban die Schmuckstücke entgegen seiner Ankündigung anfertigen lässt: "Wir müssen mit ihm darüber reden".

Cuban weigert sich bislang, die traditionellen Trophäen herstellen zu lassen. "Ringe sind durch, wir gehen eine Stufe höher", sagte der eigenwillige Milliardär nach dem Titelgewinn und denkt laut über Alternativen nach.

Bei Nowitzki stößt die Idee des Klubbosses nicht auf Gegenliebe. "Ich will einen Ring", sagte der wertvollste Spieler (MVP) der Finalserie: "Ich bin ein Mann, ich weiß nicht, was ich von einem Armband halten würde."

Überraschen konnte Cuban den 32-Jährigen mit seiner Absage nicht: "Er will die Dinge immer etwas anders angehen und denkt an etwas Größeres. Aber der Ring ist einfach klassisch."

Trainer Rick Carlisle fand für Cubans Entscheidung deutliche Worte: "Ich weiß nicht, was in ihm vorgeht. Wenn du den NBA-Titel gewinnst, musst du einen Ring bekommen. Wenn er zusätzlich etwas rausrücken will, ist das großartig."

Donnie Nelson will der Diskussion ein Ende bereiten. "Lasst uns die Ringe besorgen, ich zahle", sagte der Mavs-Generalmanager: "Sie werden aber vielleicht aus Plastik sein."

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