Die National Basketball Association (NBA) hat landesweit 114 Mitarbeiter in der Verwaltung entlassen. Das entspricht zehn Prozent des gesamten Angestellten-Volumens in der besten Basketball-Liga der Welt.

Dies sei "nicht die direkte Folge des Lockouts, sondern eher eine Reaktion auf den gleichen Hintergrund: die Ausgaben überschreiten bei Weitem die Einnahmen", sagte Ligasprecher Mike Bass der Nachrichtenagentur "AP".

Auch die Klubs specken ab, erst vor zwei Wochen hatten sich die Charlotte Bobcats, deren Hauptanteils-Eigner Michael Jordan ist, von 35 Mitarbeitern getrennt.

Nach eigenen Angaben hat die NBA in der abgelaufenen Saison, die mit dem Triumph von Dirk Nowitzki und den Dallas Mavericks endete, ein Minus von 300 Millionen US-Dollar gemacht. Das sei allein auf die explodierenden Spielergehälter zurückzuführen, heißt es in einem Statement.

Der Vertrag zwischen der NBA und den Spielern endete am 30. Juni. Seitdem befindet sich die Liga in einem Lockout.

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