Die Atlanta Hawks werden nun doch nicht an Südkaliforniens Pizza-König Alex Meruelo verkauft.

Der Vertrag mit den alten Besitzern wurde ohne Angaben von Gründen aufgelöst. In der letzten Woche waren jedoch Spekulationen aufgekommen, die NBA habe den Deal wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten bei Meruelo gestoppt.

Der Sohn kubanischer Einwanderer wäre der erste Eigentümer mit lateinamerikanischen Wurzeln gewesen.

"Die Atlanta Hawks stehen nicht länger zum Verkauf. Wir freuen uns über diese Entwicklung und wollen in Zukunft Erfolge feiern", sagte Mitbesitzer Bruce Levenson.

Sein Konsortium "Atlanta Spirit" war heftig in die Kritik geraten, weil sie die Atlanta Thrashers für ca. 120 Millionen Euro nach Winnipeg verscherbelt hatten.

Meruelo machte den andauernden NBA-Lockout für das Scheitern des Deals verantwortlich.

"In Anbetracht der aktuellen Unsicherheit um den neuen Tarifvertrag konnten wir uns nicht auf eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung einigen. Basketball ist meine Leidenschaft, aber Profi-Basketball ist ein Geschäft", erklärte der 48-Jährige.

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