Die Spielergewerkschaft hat im andauernden Tarifstreit das Angebot von NBA-Commissioner David Stern abgelehnt.

Die NBPA-Repräsentanten von 29 Teams verständigten sich mit Präsident Derek Fisher (Los Angeles Lakers) und Exekutivdirektor Billy Hunter auf eine Zurückweisung des Vorschlags, der den Spielern zwischen 49 und 51 Prozent der jährlichen Gesamteinnahmen von 2,4 Milliarden Euro zugesichert hätte.

Stattdessen streben sie vor Ende des Ultimatums der Besitzer am Mittwoch (23 Uhr deutscher Zeit) eine letzte Verhandlungsrunde an.

Laut "ESPN.com" wären die Spieler bereit einer 50:50-Verteilung zuzustimmen, wenn im Gegenzug die Ausnahmeregelungen für Gehaltsobergrenze und Luxussteuer bestehen blieben.

Stern hatte zuletzt betont, dass nach Ablauf des Ultimatums die ursprünglich angebotenen 47 Prozent zur neuen Verhandlungsbasis werden würden.

Währenddessen haben ca. 200 Spieler um Paul Pierce (Boston Celtics) vor mit einer Petition die Auflösung der Gewerkschaft zu erreichen.

Eine Klage gegen die NBA und eine monatelanger Rechtsstreit wären die Folge. Ein zeitnaher Saisonstart wäre damit praktisch unmöglich.

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