Das Ultimatum der NBA im andauernden Tarifstreit mit den Spielern ist verstrichen, passiert ist trotzdem nur wenig.

Die kurzfristig anberaumte Gesprächsrunde in der Nacht auf Donnerstag brachte keinen entscheidenden Durchbruch.

Zumindest bleibt Commissioner David Sterns Angebot von 49 bis 51 Prozent der jährlichen Gesamteinnahmen von ca. 2,4 Milliarden Euro an die Spielergewerkschaft (NBPA) auf dem Tisch.

"Es ist eine Geste des guten Willens. Wir sprechen morgen weiter. Es gibt keinen Grund, optimistisch oder pessimistisch zu sein", sagte Stern nach den zwölfstündigen Verhandlungen.

Neben der Gewinnverteilung bleiben nach wie vor die Ausnahmen der Gehaltsobergrenze, Luxussteuer und Vertragslaufzeiten die Hauptstreitpunkte.

Sollten auch die aktuellen Gespräche wieder stecken bleiben, würden die Eigentümer ihr Angebot drastisch reduzieren, die NBPA sich möglicherweise auflösen und damit höchstwahrscheinlich einen monatelangen Rechtsstreit auslösen.

In diesem Fall wäre die durchführung einer NBA-Saison fast ausgeschlossen.

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