Der Chef der NBA-Trainervereinigung hat sich im anhaltenden Tarifstreit der NBA zu Wort gemeldet und eine Wiederaufnahme der Gespräche gefordert. "Ich dränge die Parteien mit diesem Aufruf dazu, die Verhandlungen umgehend fortzusetzen", schrieb Michael Goldberg in einem offenen Brief.

Allerdings betonte Goldberg, dass er sich nicht in seiner Funktion als NBCA-Geschäftsführer äußere. Die Aussagen spiegelten seine persönliche Meinung wider. Die NBA-Trainer dürfen sich nicht öffentlich zum Lockout äußern und auch keinen Kontakt mit den Spielern aufnehmen.

"Wir dürfen keine Zeit verschwenden. Alle Parteien riskieren, dass die Gans getötet wird, die für die Beteiligten so viele goldene Eier legt", heißt es in Goldbergs Schreiben:

"Die kommende NBA-Saison muss gerettet werden. Andernfalls gibt es einen wirtschaftlichen Schlag für ein Unternehmen, das über die Jahre durch die harte Arbeit von Spielern, Teambesitzern und Ligaverantwortlichen zu einer weltweiten Marke geworden ist."

Die Klubverantwortlichen und die Vertreter der Spielergewerkschaft NBPA hatten die Gespräche über einen neuen Tarifvertrag in der vergangenen Woche abgebrochen. Danach war die NBPA aufgelöst worden, die ausgesperrten Spieler reichten kartellrechtliche Klagen gegen die NBA ein.

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