DeShawn Stevenson hat sich nun auch im Lockout-Streit zu Wort gemeldet und ließ kein gutes Haar am ehemaligen Geschäftsführer der inzwischen aufgelösten Spielergewerkschaft NBPA, Billy Hunter.

Der Guard, in der vergangenen Saison NBA-Champion mit den Dallas Mavericks, kritisierte Hunter scharf.

"Ich glaube, dass Billy Hunter einen schlechten Job macht, weil die Team-Besitzer unsere Hand kennen und die Medien auch unsere Hand kennen", meinte Stevenson zu "Yahoo! Sports".

Der Free Agent glaubt nicht mehr an eine Einigung im Tarifstreit. "Ich glaube nicht, dass es eine Saison geben wird", betonte Stevenson: "Momentan gibt es viel Blut und die Eigentümer machen Angebote, die wir ablehnen. Wir kommen so nicht voran."

"DeShawn hat das Recht auf seine Meinung", erklärte Hunter "Yahoo! Sports": "Es wäre aber viel aussagekräftiger gewesen, wenn er direkt an den Verhandlungen beteiligt gewesen wäre und verstanden hätte, was genau passiert ist. Ich glaube, er sollte sich besser informieren."

Einmal in Fahrt gekommen, wollte Stevenson gar nicht mehr aufhören. Die Vermarktung der Mavs-Spieler nach dem Titelgewinn ist ihm ein Dorn im Auge.

"Ich habe keine Dirk-Werbung gesehen und ich habe auch keine Kidd-Werbung gesehen", betonte Stevenson:

"Aber ich habe eine LeBron-McDonald's-Werbung gesehen. Dwyane Wade ist in einer T-Mobile-Werbung. Ich glaube, dass wir nicht den nötigen Respekt bekommen, den ein hart arbeitendes Team, das den Titel gewonnen hat, verdient."

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