Klubbesitzer und Spieler haben sich per Handschlag auf das Ende des Tarifstreits in der NBA geeinigt.

In einer Verhandlungsrunde über 15 Stunden kamen die Parteien darin überein, die Saison auf 66 Spiele pro Team zu verkürzen. Der Auftakt soll am 25. Dezember steigen, wenn LeBron James' Miami Heat zur Final-Revanche bei Dirk Nowitzkis Dallas Mavericks antreten.

Zudem treffen am ersten Weihnachtstag die New York Knicks im Madison Square Garden auf Rekordmeister Boston Celtics und die L.A. Lakers auf die Chicago Bulls mit MVP Derrick Rose.

"Wir haben eine provisorische Übereinkunft erreicht, die nun noch verschiedene Instanzen durchlaufen muss", sagte NBA-Comissioner David Stern. "Aber wir sind sehr optimistisch, dass diese Hürden genommen werden und die Saison am 25. Dezember startet."

"We're very pleased that we've come this far. We're optimistic it will hold and we'll have ourselves an NBA season."

Am 9. Dezember sollen die Trainingscamps öffnen. Ab dann dürfen auch Free Agents unter Vertrag genommen werden.

Nachdem die Gespräche am 14. November abgebrochen worden waren, wurden die Verhandlungen am vergangenen Dienstag erstmals wieder aufgenommen.

Eine schriftliche Vereinbarung steht allerdings noch aus. Darin muss die bislang ungeklärte Verteilung der Klubeinnahmen von rund vier Milliarden Dollar (2,96 Milliarden Euro) festgemacht werden.

Der Lockout war zum 1. Juli in Kraft getreten, weil sich die Klubvertreter und die NBPA nicht auf einen neuen Tarifvertrag einigen konnten.

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