Die Miami Heat haben einen mehr als 40 Jahre alten NBA-Rekord gebrochen.

Mit dem 105:90 (68:39) bei den Indiana Pacers gewann Miami die dritte Auswärtspartie am dritten aufeinanderfolgenden Abend - das schafften zuletzt die Phoenix Suns zwischen dem 21. und 23. Dezember 1979.

Das Kunststück, diese drei Siege in der Fremde auch noch mit jeweils zweistelligem Abstand zu gewinnen, gelang zuletzt den Milwaukee Bucks zwischen dem 20. und 22 November 1970.

Ganz nebenbei egalisierten die Heat ihren Klubrekord von 23 Siegen bei nur sieben Niederlagen.

Gegen die in allen Belangen unterlegenen Pacers war LeBron James mit 23 Punkten, 9 Rebounds und 7 Assists der beste Mann auf dem Parkett. Norris Cole steuerte von der Bank 20 Zähler bei.

Bei Indiana verletzte sich Small Forward Danny Granger am Ende des ersten Viertels am Sprunggelenk. Bester Werfer war David West mit 14 Punkten.

Auch für Jeremy Lin von den New York Knicks war der 90:87 (36:47)-Sieg bei den Toronto Raptors ein denkwürdiger Abend.

Beim Stand von 87:87 ließ der Shootingstar die Uhr herunterlaufen um eine halbe Sekunde vor Schluss direkt vor Torontos Jose Calderon den entscheidenen Dreier zu verwandeln.

Lin kam auf 27 Punkte und 11 Assists und knackte mit insgesamt 136 Punkten in seinen ersten fünf Spielen als Starter einen NBA-Rekord. Er übertrumpfte dabei keinen geringeren als Shaquille O'Neal, der die bisherige Bestmarke mit 129 Zählern hielt.

Allerdings sind Lins 30 Turnover in diesen fünf Spielen ein Negativ-Rekord.

Bei den Raptors, die ihre 21. Niederlage einstecken mussten, war Calderon mit 25 Punkten und neun Assists bester Mann.

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