Die Chicago Bulls sind auch ohne MVP Derrick Rose für jeden Gegner eine harte Nuss.

Der sechsmalige Meister schlug die Boston Celtics 89:80 (44:35) und bleibt weiterhin das beste Team der NBA.

Point Guard Rose plagt sich nach wie vor mit Rückenproblemen herum. Er wurde erneut von C.J. Watson (elf Punkte, drei Assists) vertreten.

Die beiden Forwards Luol Deng und Carlos Boozer waren mit jeweils 23 Zählern die auffälligsten Akteure der Bulls, die einen Vorsprung von 16 Punkten fast noch verspielt hätten.

Die Celtics kämpften sich zu Beginn des letzten Viertels auf 60:61 heran und glichen wenig später sogar zum 69:69 aus, ehe Chicago durch einen 12:0-Zwischenspurt konterte.

Boozer krönte den Lauf mit zwei Layups. Ihm gelangen zudem 15 Rebounds. Center Joakim Noah steuerte 15 Punkte sowie 16 Rebounds bei.

Kevin Garnett meldete sich nach seinen Hüftproblemen eindrucksvoll zurück - ihm gelangen 18 Zähler und zehn Rebounds.

Die Wurfschwächen von All-Star Paul Pierce und Ray Allen setzten sich jedoch fort. Die Routiniers verfehlten 19 ihrer 29 Versuche aus dem Feld.

Boston kassierte im 29. Saisonspiel bereits die 14. Niederlage und hängt im Osten auf Rang sieben fest.

Außerdem beendeten die Indiana Pacers ihre fünf Spiele andauernde Negativserie durch ein 93:88 (50:50) gegen die New Jersey Nets.

Beim Comeback nach Fußproblemen zeigte Danny Granger mit 32 Punkten eine fantastische Leistung.

Indiana bleibt in der Eastern Conference Sechster, die Nets sind das drittschlechteste Team im Osten.