Die Kings bleiben Sacramento nun doch treu.

Das Team, die Stadt und die NBA haben eine Vereinbarung über den Bau einer neuen Arena getroffen, die der Hauptstadt Kaliforniens die Präsenz in der Liga langfristig sichern soll.

Der Stadtrat muss dem Projekt am 6. März in einer außerordentlichen Sitzung zustimmen.

Ex-Profi und Bürgermeister Kevin Johnson, NBA-Commissioner David Stern und die Maloof-Familie, die Eigentümer der Kings, kamen am Rande des All-Star Games in Orlando nach dreitägigen Gesprächen zu einer Einigung.

Die Stadt wird zwischen 200 und 250 Millionen Dollar der ca. 387 Millionen teuren Arena übernehmen.

Diese Mittel sollen durch die Vermietung von Parkgaragen um das Gelände und eine Beteiligung am Ticketverkauf generiert werden.

"Das Spiel ist zu Ende. Wir brauchten zwei Freiwürfe, um den Deal perfekt zu machen. Sacramento verwandelte den ersten, die Maloof-Familie den zweiten", freute sich Johnson.

Die Besitzer steuern sofort 75 Millionen bei - dieses Geld enthält den Verkauf des Grundstücks der aktuellen Arena - und zahlen der Stadt ein Darlehen in Höhe von 67 Millionen zurück.

AEG, der Betreiber der Spielstätte schießt 60 Millionen Dollar zu. Damit enden vermutlich die Spekulationen über einen Umzug der Kings.

Zuletzt hatte sich Seattle für ein NBA-Comeback ins Gespräch gebracht. Zudem wäre das Team 2011 beinahe nach Anaheim umgezogen, ehe Johnson das Versprechen für eine neue Arena gab.

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