Die Miami Heat haben dem Druck standgehalten und sind zum zweiten Mal in Folge in die NBA-Finals eingezogen.
Gegen die Boston Celtics gewann die Startruppe das entscheidende siebte Finale der Eastern Conference 101:88 (46:53) und gewann die Best-of-Seven-Serie mit 4:3.
Nach seiner Gala aus Spiel 6 war erneut LeBron James der beste Mann auf dem Parkett. Dem MVP gelangen 31 Punkte sowie zwölf Rebounds.
Im dritten Anlauf war es für LBJ der erste Erfolg in einem siebten Spiel. In den Finals warten nun die Oklahoma City Thunder.
In der zweiten Hälfte wendeten "Miami Thrice" nach einem knappen Pausenrückstand das Blatt.
Das letzte Viertel dominierte Miami (28:15) dank seiner "Big Three", die alle Zähler des Abschnitts markierten.
Dwyane Wade steuerte insgesamt 23 Punkte und sechs Assists bei, aber Chris Bosh, der erneut von der Bank kam, stand im Rampenlicht.
Der immer noch angeschlagene Power Forward (19 Zähler, 8 Rebounds) stellte mit drei verwandelten Dreiern einen persönlichen Rekord auf und war entscheidend an dem 18:4-Lauf beteiligt, der aus einem 81:82-Rückstand einen 99:86-Vorsprung machte.
Diesem Schlussspurt hatten die tapfer kämpfenden Celtics nichts mehr entgegenzusetzen. Rajon Rondo gelang mit 22 Zählern, 10 Rebounds und 14 Assists ein Triple-Double. Paul Pierce sammelte 19 Punkte, aber die gesamte Bank kam lediglich auf zwei Zähler.
