Die Miami Heat haben einen riesigen Schritt in Richtung NBA-Titel gemacht.
Im vierten Finale besiegten sie die Oklahoma City Thunder in einer umkämpften Partie 104:98 (46:49) und sicherten sich in der Best-of-Seven-Serie die 3:1-Führung.
Trotz fantastischer 43 Punkte durch Oklahoma Citys Russell Westbrook, eines 17-Zähler-Rückstandes in der ersten Hälfte sowie des Ausfalls eines von Krämpfen geschüttelten LeBron James fehlt Miami nur noch ein Sieg zur Meisterschaft.
Dabei sah es zunächst nach dem Ausgleich aus, denn Point Guard Westbrook nahm die Heat völlig auseinander. Superstar Kevin Durant steuerte insgesamt 28 Punkte bei.
Doch die Gastgeber bewiesen ihre in den Playoffs 2012 schon mehrfach gezeigte Nervenstärke.
James (26 Zähler, 9 Rebounds, 12 Assists), Dwayne Wade und Aufbauspieler Mario Chalmers (beide 25 Punkte) brachten den Meister der Eastern Conference im herausragenden zweiten Viertel (27:16) zurück.
Nach der Pause schaltete Miami konsequent das gesamte Thunder-Team um Durant und Westbrook herum aus. Ab Mitte des dritten Abschnitts markierte kein anderer Gästeakteur auch nur einen Punkt.
Beim Stand von 99:96 musste James zwar eine knappe Minute vor Schluss entkräftet raus, aber Chalmers übernahm die Verantwortung und erzielte Miamis letzte fünf Zähler.
Die Thunder bekamen keine Ausgleichschance mehr und stehen am Abgrund. Kein Team holte in den Finals jemals ein 1:3 noch auf und erreichte ein Spiel 7 - vom Titel ganz zu schweigen.
