Larry Bird wird nicht länger als Teampräsident der Indiana Pacers fungieren.
Dem "Indianapolis Star" bestätigt die NBA-Legende, er werde "mit hundertprozentiger Sicherheit" nicht weitermachen. Bird und Eigentümer Herb Simon arbeiteten seit Jahren mit einer Handschlagvereinbarung zusammen.
Der 55-Jährige war nach Ablauf der vergangenen Saison zur besten Führungskraft der NBA gewählt worden.
Mit besonnenen Entscheidungen und ohne teure Stars hatte "Larry Legend" aus den Pacers ein schlagkräftiges Team geformt, das in der zweiten Playoff-Runde knapp am späteren Meister Miami gescheitert war.
Gründe für seinen Rückzug nannte der 55-Jährige nicht, in den letzten Monaten war aber immer wieder über gesundheitliche Probleme bei dem früheren Spieler der Boston Celtics spekuliert worden.
Der mögliche Nachfolger könnte Donnie Walsh werden, der Indiana 2008 nach 24 Jahren in Richtung New York verlassen und so den Weg für Bird freigemacht hatte.
Chef-Scout Scott Pritchard soll demnach unter Walsh General Manager werden.
