Mark Cuban, Besitzer der Dallas Mavericks, ärgert sich nach wie vor über den Abgang von Point Guard Jason Kidd und will dessen Trikot deshalb auch nicht unter die Hallendecke hängen.
Der 39-jährige Kidd hatte den Klub von Dirk Nowitzki Richtung New York verlassen, obwohl er sich mündlich bereits mit Dallas geeinigt hatte.
"Ich war mehr als sauer. Ich dachte er kommt zurück. Ich war angepisst", zeterte Cuban bei "ESPN": "J-Kidd ist ein großer Junge, er kann machen was er will. Aber man ändert nicht einfach so seine Meinung. Das war ... na ja."
Der Mavs-Besitzer ergänzte: "Ich bin sicher, dass ich an einem bestimmten Punkt darüber hinwegkomme, aber momentan würde ich sein Trikot nicht unter der Hallendecke aufhängen."
"Ich mag J-Kidd", ergänzte Cuban. "Er ist ein guter Kerl, aber was er gemacht hat war falsch. Man kann das Trikot eines Spielers nicht aufhängen, wenn er sich entscheidet, dass er hier nicht sein will."
Kidd stand kurz vor der Unterzeichung eines Drei-Jahresvertrags für neun Millionen Dollar, bevor er sich am nächsten Morgen umentschied und den selben Kontrakt bei den Knicks unterschrieb.
"Das hat meine Gefühle verletzt, weil ich dachte, wir hätten ein Vertrauensverhältnis entwickelt und weil ich dachte er fühlt sich der Franchise verpflichtet. So sah es zumindest aus", berichtete Cuban: "J-Kidd war wirklich aktiv und hat die ganze Zeit mit Deron Williams geredet. Das (Kidds Abgang, Anm. d. Red.) war wohl schockierender und überraschender als alles andere."
