Wer braucht LeBron James und Dwyane Wade? Die Miami Heat haben auch ohne ihre beiden Superstars das Gipfeltreffen der NBA gewonnen.

Der Spitzenreiter der Eastern Conference setzte sich mit 88:86 (40:45) bei den San Antonio Spurs durch, obwohl das Top-Duo geschont wurde.

Co-Star Chris Bosh nutzte mit 23 Punkten, neun Rebounds und vier Blocks die Gunst der Stunde. Der Power Forward versenkte 1,9 Sekunden vor Schluss auch den siegbringenden Dreier.

Die beste Bilanz nach der regulären Saison ist den Heat so kaum noch zu nehmen. Die riskante Retourkutsche ging auf.

Beim Hinspiel im November hatte San Antonio auf seine Topspieler Tim Duncan, Tony Parker, Manu Ginobili und Danny Green verzichtet.

Daraufhin hatte die NBA eine empfindliche Geldstrafe verhängt. Bei der Vorschau auf ein mögliches NBA-Finale pausierten James (Oberschenkelprobleme) und Wade (Knöchelblessur) daher offiziell verletzungsbedingt.

Ray Allen steuerte für Miami 14 Zähler bei. Flügelspieler Mike Miller versenkte vier Dreier.

Beim Topteam der Western Conference ragte Duncan (17 Punkte, 12 Rebounds) mit einem Double-Double heraus. Tony Parker markierte zwölf Zähler, traf aber nur vier von 14 Würfen.

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