Die Los Angeles Lakers haben einen knappen Sieg im Playoff-Rennen wahrscheinlich sehr teuer bezahlt.

Der 16-malige Champion schlug die Golden State Warriors mit 118:116 (57:57), verlor aber Superstar Kobe Bryant, der sich einen Achillessehnenriss zuzog. Direkt nach der Diagnose unterzog sich Bryant noch am Samstagmittag (Ortszeit) einer Operation.

"Ich hatte nur gehofft, dass es nicht das ist, was ich geahnt habe", sagte Bryant, der bereits seiner Rückkehr entgegenfiebert: "Ich kann das schaffen und werde hart arbeiten."

Trotz großer Schmerzen hatte Bryant bis drei Minuten vor Schluss durchgehalten und 34 Punkte markiert. Am Samstag soll eine Untersuchung endgültige Klarheit bringen.

Die Saison ist für den Routinier aber höchstwahrscheinlich beendet. Die Lakers (43 Siege - 37 Niederlagen) liegen knapp vor Utah (42:38) auf dem achten und letzten Playoff-Platz der Western Conference.

Der hochklassige Shootout gegen die sechstplatzierten Warriors (45:35) geriet naturgemäß in den Hintergrund. Steph Curry erzielte für die Gäste herausragende 47 Zähler.

L.A. brachte die Partie dank Pau Gasols sechsten NBA-Triple-Double (26 Punkte, 11 Rebounds, 10 Assists) und Dwight Howard (28 Zähler) nach Hause.

Die Utah Jazz blieben dank der persönlichen Bestleistung Al Jeffersons durch das 107:100 (53:53) über die Minnesota Timberwolves dran.

Der Center sammelte 40 Punkte und verbuchte zusätzlich 13 Rebounds sowie sechs Assists.

Mit ihrem zurückgekehrten Dreigestirn bezwangen die Miami Heat die Boston Celtics souverän 109:101 (58:50).

LeBron James (20 Punkte, 9 Assists) und Chris Bosh (17 Zähler, 7 Rebounds) bewiesen gute Form. Dwyane Wade war mit elf Punkten und fünf Rebounds noch etwas eingerostet.

Die Celtics schonten Kapitän Paul Pierce und Kevin Garnett (beide Knöchelprobleme).

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