Der amerikanische Basketballer Jason Collins hat nach seinem Bekenntnis zur Homosexualität Zuspruch von US-Präsident Barack Obama erhalten.

"Ich habe ihm gesagt, wie stolz ich bin", sagte Obama auf einer Pressekonferenz am Dienstag. Der Demokrat habe noch am Montag mit Collins telefoniert.

Gerade für junge Menschen, die mit der Entscheidung über ein Coming-Out ringen, sei Collins ein "Vorbild, zu dem sie aufschauen können", sagte Obama.

Zuvor hatte bereits ein Sprecher des Weißen Hauses lobende Worte für Collins' Entscheidung gefunden.

"Wir betrachten das als ein weiteres Beispiel für den Fortschritt, der gemacht wurde, und der Entwicklung, die in diesem Land stattgefunden hat. Wir loben ihn für seinen Mut und unterstützen ihn", sagte Jay Carney.

Der derzeit vertragslose Collins, der zuletzt für die Washington Wizards in der nordamerikanischen Profiliga NBA aktiv war, hatte sich als erster aktiver US-Profisportler der vier großen Ligen als homosexuell geoutet.

"Ich bin ein 34 Jahre alter NBA-Center. Ich bin schwarz. Und ich bin schwul", heißt es in der am 6. Mai erscheinenden Ausgabe der Sports Illustrated.

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