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Das Rematch um die Meisterschaft steht.

Die San Antonio Spurs erkämpfen im sechsten Finale der Western Conference ein 112:107 (101:101, 42:49) nach Verlängerung bei den Oklahoma City Thunder und entschieden die Best-of-Seven-Serie mit 4:2 für sich.

Damit kommt es in den NBA-Finals (ab Freitag, 3 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM) zur Neuauflage von 2013 gegen Titelverteidiger Miami Heat (DATENCENTER: Alle Playoff-Ergebnisse).

Nach zuvor fünf teils überdeutlichen Heimsiegen lieferten die Spurs zum richtigen Zeitpunkt ihre beste Auswärtsleistung ab, obwohl Point Guard Tony Parker wegen Knöchelproblemen nach der Halbzeit nicht mehr auflaufen konnte.

Neben Veteran Tim Duncan (19 Punkte, 15 Rebounds) ragte Parkers französischer Landsmann Boris Diaw heraus, der seine starken Playoffs mit 26 Zählern unterstrich (Der NBA-Playoff-Baum 2014).

San Antonio hatte im furiosen dritten Viertel (37:20) die Kontrolle übernommen und im vierten Abschnitt noch zweistellig geführt, ehe sich die Thunder noch einmal aufbäumten.

MVP Kevin Durant (31 Punkte, 14 Rebounds) und Russell Westbrook brachten den Vizemeister von 2012 heran.

Der Point Guard verwandelte neun Sekunden vor dem Ende auch die Freiwürfe, die zur Overtime führten. Insgesamt verbuchte er 34 Zähler, acht Assists, sieben Rebounds und sechs Steals.

In der Verlängerung legten die Spurs in der Verteidigung noch eine Schippe drauf und ließen in den finalen dreieinhalb Minuten nur zwei Pünktchen zu.

Duncan traf zum wichtigen 110:107, im Gegenzug vergab Durant von der Dreierline den Ausgleich - es war die letzte Chance für OKC.

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