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In den folgenden drei Spielen zerlegen die Spurs Miami mit ihrem Teambasketball gnadenlos, die Heat verlieren immer mit mindestens 19 Punkten Unterscheid und kassieren beim 1:4 eine der deftigesten Finals-Pleiten aller Zeiten
© getty

Die San Antonio Spurs haben sich mit einem Paukenschlag den Heimvorteil in den NBA-Finals zurückgeholt.

Bei Titelverteidiger Miami Heat legten sie mit 111:92 (71:50) einen beeindruckenden Start-Ziel-Sieg hin und sicherten sich das 2:1 in der Best-of-Seven-Serie (Der NBA-Playoff-Baum 2014).

Die erste Hälfte war dabei die beste Leistung in einem Endspiel seit Jahren. Die Spurs versenkten 19 ihrer ersten 21 Würfe und nahmen das Team um Superstar LeBron James völlig auseinander.

James' Gegenspieler Kawhi Leonard war nicht nur wegen seiner 29 Punkte der herausragende Spieler, er setzte dem viermaligen MVP auch in der Verteidigung gewaltig zu.

James war mit 22 Zählern gemeinsam mit Dwyane Wade zwar Topscorer der Heat und verbuchte sieben Assists sowie fünf Steals, leistete sich aber auch sieben Ballverluste - die meisten gegen Leonard.

Das einzige Aufbäumen des Meisters gab es gegen Ende des dritten Viertels, als sie auf sieben Punkte herankamen. Die Spurs blieben davon unbeeindruckt. Im letzten Abschnitt führten sie immer zweistellig.

Spätestens Tony Parkers Dreier zum 97:82 knapp sieben Minuten vor Schluss bedeutete die Entscheidung. Der Point Guard steuerte ebenso wie Danny Green 15 Zähler bei (DATENCENTER: Alle Playoff-Ergebnisse).

Der Schachzug, Boris Diaw in die Startformation zu nehmen, machte sich für San Antonio bezahlt, Heat-Forward Chris Bosh sah kein Land.

Spiel 4 steigt in der Nacht auf Freitag erneut in Miami (ab 3 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

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