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Der Streit um den Verkauf der Los Angeles Clippers aus der NBA wird nach dem Vorstoß des lebenslänglich gesperrten Donald Sterling vor Gericht fortgesetzt.

Ab dem 7. Juli kommt es zu einer viertägigen Anhörung zu der Frage, ob der 80-Jährige wegen seiner geistigen Verfassung als Mitglied des Sterling Family Trust abgesetzt werden durfte. Die Stiftung entscheidet über den Klub.

Sterlings in Trennung lebende Ehefrau Shelly (79) will juristisch bestätigen lassen, dass ihr wegen einer Rassismus-Affäre von der NBA aus dem Verkehr gezogener Mann nichts mehr zu sagen hat.

Der Family Trust hatte sich bereits mit dem früheren Microsoft-Boss Steve Ballmer darauf geeinigt, dass dieser die Clippers für die NBA-Rekordsumme von 2,0 Milliarden Dollar (rund 1, 47 Milliarden Euro) übernimmt.

Donald Sterling will dies nicht akzeptieren und stellt sich quer. "Ich werde kämpfen, um das Team zu behalten", erklärte er zuletzt.

Im Mai hatte ein Psychiater Sterling untersucht und war zu dem Schluss gekommen, dass dieser unter anderem wegen "emotionaler Labilität" und einer "Beeinträchtigung im Kurzzeitgedächtnis" nicht mehr in der Lage sei, Entscheidungen über die Franchise zu treffen. Zwei weitere Psychiater bestätigten dies.

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