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LeBron James (M.) kommt in den aktuellen Playoffs auf 27,2 Punkte pro Spiel © getty

Die schallende Offense-Ohrfeige der ersten Halbzeit in Spiel 3 der NBA-Finals hallte immer noch nach.

71 Punkte kassierte Miami nach den ersten 24 Minuten, der zweite Sieg der Spurs in der Best-of-seven-Serie war so gut wie sicher in trockenen Tüchern.

Zwar bäumten sich die Heat noch einmal auf, doch mit einem entfesselten Kawhi Leonard ließ sich San Antonio den wichtigen Auswärtssieg nicht mehr nehmen.

Die Spurs führen mit 2:1 und könnten mit einem weiteren Sieg in Spiel 4 (3 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 US) in Miami den Sack sehr weit zu machen.

Der Triumph in Spiel drei war vor allem Leonards 29 Punkten zu verdanken.

Seine Leistung inspirierte bei Twitter einige User, bedingt durch die Aussprache seines Vornamens, zu witzigen Wortspielen.

(Übersetzt: Die Heat-Fans sind verdammt still)

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Miami reagierte auf die 92:111-Pleite dennoch relative gelassen, denn auch letzte Saison unterlagen die Heat in Spiel drei gegen die Spurs - und zwar mit 77:113.

Folglich zeigte sich LeBron James "nicht im geringsten besorgt" und verwies darauf, dass "Miami die nötigen Anpassungen in Spiel 4 vornehmen wird".

Der Heat-Kosmos drehte sich trotz NBA-Finals ohnehin um ein ganz anderes Thema.

Wie "ESPN" berichtete, sollen die Heat an einer Verpflichtung von New Yorks Superstar Carmelo Anthony basteln (DIASHOW: NBA-Transfermarkt).

Der All-Star und Franchise-Player der Knickerbocker könnte im Sommer aus seinem Vertrag aussteigen und sich einen neuen Klub suchen.

Mit einer deutlichen Gehaltsreduzierung der "Big Three" um James, Dwyane Wade und Chris Bosh wäre dies nach Informationen des US-Senders zumindest im Bereich des Möglichen.

San Antonio bildet sich unterdessen nicht zu viel auf ihren Sieg in Spiel drei ein, auch wenn der Spurs-Coyote selbstbewusst die Spurs-Flagge am South-Beach hisst.

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"Ich denke nicht an das dritte Spiel der letzten Finals - und auch nicht an Spiel vier", stellte Spurs-Coach Gregg Popovich klar: "Das nächste Spiel gegen Miami ist eine komplett andere Angelegenheit, nur das interessiert mich gerade."

Auch Oldie Tim Duncan will die wahrscheinlich letzten Finals seiner NBA-Karriere voll konzentriert beenden.

"Wir haben ein Spiel hingelegt, wie wir es uns vorgenommen haben. Zwar haben wir das nicht über die kompletten 48 Minuten geschafft, aber es hat gereicht. Nichts anderes wollen wir in Spiel 4 abliefern", erklärte Duncan.

Für den 38-jährigen Routinier wäre es der fünfte Titel in seiner langen Karriere ? und vielleicht der schönste.

"Mir ist klar, dass ich das alles vielleicht gerade zum letzten Mal erlebe, deswegen genieße ich es umso mehr und arbeite noch härter", so Duncan vor Spiel vier.

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