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Chris Bosh, Dwyane Wade, und LeBron James (v.l.) gewannen gemeinsam zwei Meisterschaften mit den Miami Heat © getty

Die Miami Heat müssen weiterhin um ihre drei Superstars LeBron James, Dwyane Wade und Chris Bosh bangen. Erste Gespräche mit der Heat-Spitze nach den verlorenen NBA-Finals gegen die San Antonio Spurs blieben ergebnislos.

James erklärte, er habe nach wie vor noch keine Entscheidung hinsichtlich der Ausstiegsklausel getroffen, die es ihm - genauso wie Wade und Bosh - ermöglicht frühzeitig aus seinem derzeitigen Vertag auszusteigen und in der kommenden Saison Free Agent zu werden.

Er werde jetzt erst einmal mit seiner Familie in den Urlaub fahren und sich anschließend gemeinsam mit Wade und Bosh Gedanken über seine Zukunft machen.

"Wir drei werden ein auf jeden Fall ein Gespräch untereinander führen, das ist nur richtig", sagte James bei den obligatorischen Saisonabschluss-Interviews: "Das sind wir uns auf jeden Fall schuldig. Ich weiß nicht, was Dwyane gerade denkt, ich weiß nicht was Chris gerade denkt. Wir werden sehen was passiert."

Bosh erklärte zwar, in Miami bleiben zu wollen, doch auch er macht seine Zukunft von der Entscheidung seiner Teamkollegen abhängig.

Sollte es zu einem Fortbestand der Big Three in Miami kommen, wird in den US-Medien über eine neue Rolle von Dwyane Wade spekuliert.

Da er aufgrund anhaltender Knie-Probleme sehr viel seiner Spritzigkeit eingebüßt hat und infolgedessen gerade in den Finals enttäuschte, könnte Wade zukünftig von der Bank kommen.

Als Sixth Man könnte "Flash" dem Team wertvolle Scoring-Power von der Bank liefern, ohne dabei sein Knie und seinen Körper zu sehr zu beanspruchen.

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