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Dirk Nowitzki möchte nach seiner aktiven NBA-Karriere Trainer werden.

"Einige der Dinge, die mir Holger (Mentor und Personal Coach Holger Geschwindner, Anm. d. Red.) gezeigt hat, möchte ich gerne weitergeben", sagte Nowitzki bei "ESPN" zu Anlass seines 36. Geburtstags am Donnerstag.

"Holger hat es mir bereits gesagt: 'Was du von mir gelernt hast, sollst du jemandem anderes weitergeben'. Vielleicht mache ich das später mal - individuelles Coaching."

Dem Beispiel von Ex-Teamkollege Jason Kidd, der nun die Brooklyn Nets trainiert, will der 36-Jährige jedoch nicht folgen:

"Ich glaube nicht, dass ich jemals ein Mannschaftstrainer werde. Ich habe bei Jason Kidd gesehen, wie er an Spielzügen und vorausschauendem Spiel interessiert ist. Mich interessiert das nicht. Es ist mir egal, wie man mir den Ball gibt. Ich brauche einfach nur den Ball."

Nowitzki ist sich sicher, "dass ich, falls ich einmal Trainer werde, die Sachen mache, die Holger mit mir gemacht hat. Auch die Art des Trainings von Tim Grugrich im Meisterjahr, als er die jungen Spieler jede Nacht trainiert hat, kann ich mir vorstellen. Wir müssen einfach abwarten."

Grugrich war in der Meistersaison 2010/2011 als Assistenztrainer und Berater der Mavericks tätig.

In der NBA ist es durchaus üblich, dass frühere Star-Basketballer aktuelle Spieler individuell trainieren. So übt Dwyane Wade von Vize-Meister Miami Heat) mit Tim Grover. Kobe Bryant von den L.A. Lakers arbeitete zeitweise mit Mike Procopio zusammen.

Nach seinem Karriereende will Nowitzki dem Basketball auf jeden Fall erhalten bleiben:

"Basketball hat mir in meiner Karriere so viel gegeben, dass ich sicher bin, dass ich nicht einfach aufhören kann und nichts mehr mit Basketball am Hut haben werde."

Basketball sei definitiv das Größte in seinem Leben gewesen. Bis zu seiner Hochzeit und der Geburt seines Kindes habe sein Leben nur aus dem Sport bestanden.

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